Tanzen auf den Straßen Berlins

OWK AUERBACH VOLKSTANZGRUPPE WAR BEIM BUNDESVOLKSTANZFEST ZU GAST


Die OWK-Volkstanzgruppe vor dem Sony-Center in Berlin.

AUERBACH.Die Volkstanzgruppe des Odenwaldklubs Auerbach weilte zum Bundesvolkstanzfest für ein verlängertes Wochenende in Berlin.

Aus dem gesamten Bundesgebiet und sogar aus Japan, Finnland und England waren Abordnungen angereist. Ziel des Festes, das im jährlichen Wechsel in unterschiedlichen Städten veranstaltet wird, ist der Austausch an Erfahrungen und Wissen, das gegenseitige Kennenlernen und das Präsentieren der in der Zwischenzeit eingeübten Tänze.

Hierdurch soll auch in der Öffentlichkeit jenes Wohlwollen erreicht werden, das der Volkstanz aufgrund seiner persönlichkeits- und gemeinschaftsfördernden sowie völkerverbindenden Eigenschaften auch heute noch verdiene. So wurde Volkstanz von der Unesco in die deutsche Liste des immateriellen Kulturguts aufgenommen.

Am ersten Abend wurden von einzelnen Gruppen charakteristische Tänze aus ihren Bundesländern oder Staaten vorgeführt. Die Engländer zeigten hierbei in der Fontanehalle ihren Morris, die Japaner und Finnen glänzten mit Tänzen aus ihrer Heimat.

Samstags hieß es dann: Tanzen auf den Straßen Berlins – wie dem Antonplatz Weißensee oder dem Schlossplatz Köpenick. Die Auerbacher traten auf dem Platz der Republik vor dem Reichtagsgebäude auf. Am Abend konnte dann beim Tanzfest in der Sport- und Mehrzweckhalle in Berlin-Großbeeren ohne Gruppen-/Klubzwang “frei”getanzt werden.

In der Bundeshauptstadt wurde aber nicht nur getanzt – die Auerbacher sahen sich auch zwischendurch viele touristische Sehenswürdigkeiten in Berlin – unter anderem das Brandenburger Tor, das Sony Center oder das Reichstagsgebäude – an. Nach drei erlebnisreichen Tagen in der Hauptstadt waren alle einer Meinung: Berlin und das von Tanzlehrer Dirk Hamel detailliert ausgearbeitete Programm waren “spitze”. red

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